2025 – Das Glück im Wald

Paul Gantner(Jürgen Rieger), ein mit seiner Situation unzufriedener Bauer, überlässt die Arbeit seiner Frau Leni (Kathrin Schmied) und seiner Tochter Caroline (Lena Moor). Er streunt lieber im Wald herum, weil er träumte, dass er genau dort sein Glück finden würde. Eines Tages beobachtet er ein junges Pärchen, das eine Schatulle im Wald vergräbt. Sofort gräbt er sie aus und nimmt sie mit nach Hause. Hat er endlich sein Glück gefunden?


Das Pärchen, Dora (Tina Sedlmeier) und Ludwig (Thomas Zeller), will natürlich die Schatulle wieder zurück und erscheint auf dem Hof. In seiner Not überredet Paul seinen Freund Hans (Florian Schöberl), für ihn den Bauern zu spielen. Damit er alles im Auge behalten kann übernimmt Paul die Rolle des dummen Knechtes.

Es beginnt eine außerordentlich turbulente Jagd nach der Schatulle, in der sogar eine Pistole und ein Messer zum Einsatz kommen. Als plötzlich eine zweite Schatulle auftaucht, ist die Verwirrung komplett. Für das endgültige Glück muss also noch einiges passieren.

Mitwirkende:

2024 – A so a bläde Gschicht

Herrliche Bergluft, fernab vom stressigen Alltag und dem etwas jämmerlichen Ehemann: All das findet die erfolgreiche Schriftstellerin Rosalie von Ruttenstein, als sie – auf der Flucht vor besagtem Jammerlappen – über die Berghütte von Anni und ihrem Mann Hubert stolpert und sich kurzerhand undercover einmietet. Als Rosalie dann noch die Muse in Gestalt eines norddeutschen Urlaubers – Pardon: eines Preißn – küsst, scheint sich für die genervte Autorin alles perfekt zu fügen, doch selbstverständlich nimmt das Stück „A so a bläde Gschicht“, mit dem die Riedenburger Altmühlbühne am Freitag Premiere gefeiert hat, dann erst richtig Fahrt auf.

2023 – Der Penner Paul

Zwei Landstreicher, Paul und Pauline, bekommen in ihrem Nachtlager einiges über die geplanten Machenschaften der Bauunternehmerin Schneider und des örtlichen Bürgermeisters mit. Diese wollen der verschuldeten Bäuerin Herta ihren Grund für billiges Geld abluchsen, um eine Hotelanlage zu errichten. Noch bevor Paul und Pauline verschwinden können, werden sie entdeckt. Da ihr Projekt nun gefährdet scheint, ködern Bürgermeister und Bauunternehmerin die beiden Mitwisser mit neuer Kleidung, Geld und einem Gewinnanteil und spannen sie so für ihre Zwecke ein. Paul soll den verschollenen Bruder von Bäuerin Herta mimen, ohne den der Grundstückshandel nicht möglich ist. Doch auch die neugierige Nachbarin Fanni und Sekretär Robert wollen die Situation für ihre Zwecke ausnutzen. Trotz allen Hindernissen scheint der Plan der beiden „Geschäftemacher“ aufzugehen, hätte da nicht Paul noch einen Trumpf im Ärmel…

Mitwirkende

2019 – Der Schmugglerbatzi

Der sympathische Basti und die lustige Fini verdienen sich als kleine Schmuggler in den Bergen ihr spärliches Einkommen. Sie schaffen immer wieder Ware für den zwielichtigen Bockerer über die Grenze. Die verlassene Jägerhütte im Wald dient dabei als Unterschlupf, Zwischenlager und Tauschversteck.

Eines Tages suchen Hanna und ihre fidele Mutter Paula, die wegen kleinen Gaunereien immer wieder heimatlos sind, Schutz in der Jägerhütte. Basti verliebt sich bald in Hanna, die aber seine Heimlichkeiten eher skeptisch aufnimmt. Paula dagegen findet selbst großen Gefallen an dem jungen Burschen.

Der Bockerer versteckt heimlich in der Hütte ein kleines Vermögen im Auftrag seines Chefs, dem „Baron“. Dabei ist er in Begleitung vom „Fuchs“, dem kauzigen und lispelnden Gehilfen des Schmugglerkönigs. Beide kehren unabhängig voneinander an den geheimen Ort zurück, um das Geld an sich zu nehmen.

Aber das Geld ist verschwunden. Bald liegen die Nerven blank und es kommt zum dramatischen Zwischenfall.

2008 – Der ledige Bauplatz

Die Familien von Karl-Otto Hufnagel und Hugo Koch haben ein großes Problem – ihre ledige „Tante Berta“. Laut Testament ihres Vaters müssen sie Berta solange bei sich im Haus behalten, bis diese einen Mann gefunden hat. Doch das ist nicht so einfach, denn Berta liebt Bier, Schnaps und Zigarren mehr als Wasser, Seife oder gar Arbeit.

Doch Männer sind für Berta sowieso nur ein lästiges Übel. Nach zähen und mit schlagkräftigen Argumenten geführten Verhandlungen fasst die Verwandtschaft schließlich den Entschluss, die Sache endgültig zu regeln und gibt eine Heiratsanzeige auf. Da mit Berta nun wirklich kein Staat zu machen ist, gibt es als Mitgift einen Bauplatz. Der Bauplatz zieht und bald melden sich die ersten Bewerber. Die Brautschau läuft natürlich nicht ohne Probleme, Verwicklungen und Verwechslungen ab, was vor allem der neue Aushilfspfarrer zu spüren bekommt. Dieser unterschreibt schließlich, im guten Glauben, ein Zimmer zu mieten, ahnungslos einen Eheverpflichtungsvertrag.

Aber kaum ist Berta unter größten Anstrengungen an den Mann gebracht, geschieht etwas völlig Unvorhersehbares. Der Nachbar Franz entdeckt auf Bertas Bauplatz eine Ölquelle und Berta gewinnt im Lotto. Jetzt ist guter Rat teuer. Karl-Otto und Hugo versuchen alles, um die „liebe Berta“ und ihr „schönes Geld“ zu behalten. Doch keiner hat mit Berta gerechnet, die nun selbst einen sehr reichen Heiratskandidaten präsentiert! Die Verwandten laufen zur Hochform auf. Sie versuchen mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln, zu retten, was zu retten ist. Am Ende gibt es nur für Berta ein Happy End, für den schlauen Karl-Otto und den Großteil der Verwandtschaft bleiben nur noch lange Gesichter.

2007 – Da Räuberpfaff

Einem Zufall ist es geschuldet, dass der Räuberhauptmann Gust mit seiner Räuberhauptfrau Res als Pfarrer und Pfarrerköchin verkleidet im Pfarrhof der Gemeinde einziehen. Leichtes Spiel, so könnte man meinen, dass man als Hochwürden an verschiedenste Informationen der Bevölkerung herankommen kann. Wäre da nicht der korrupte Bürgermeister und der hochnäsige Wirt, welche beide alles nur Erdenkliche zu ihrem Vorteil nutzen wollen; wäre da nicht die überhebliche Großbäuerin, die glaubt, dass man mit Geld im Ort alles bestimmen kann; wären da nicht der eine oder andere Dorfbewohner, der mit den verschiedensten Anliegen in die Kirche kommt.

Wird der Schwindel auffliegen, oder kann das Räuberpaar ungehindert im Ort walten? Und welche Rolle spielt eigentlich dabei der Mesner?

2006 – Der Deifi und die Kramerin

Der Dorfkrämer Martl hat´s nicht leicht mit seinem zänkischen Eheweib Wally. Mit Keifen und ewigen Vorhaltungen, dass er praktisch nicht einmal das Essen wert sei, macht sie dem Armen das Leben zur Hölle. Nicht verwunderlich, wenn ihm da mal die Gedanken laut werden: ,,Der Deifi soll´s holen“ – was sich dieser nicht zweimal sagen lässt und auf der Stelle erscheint, um Wally mit sich zu nehmen. Martl nach anfänglichem Zweifel über die ,,Echtheit“ seines Besuchers, wird hin und her gerissen in seinen Gefühlen – gegrillt, gesotten und gebraten – das erscheint ihm für das ihm angetraute Eheweib doch etwas zu hart. Erst als Wally auch noch das Glück seines Kindes aus erster Ehe mit ihrer Boshaftigkeit zerstören will, steht sein Entschluss fest – er soll sie haben, damit endlich Friede ist.

2005 – Der bayrische Protectulus

Bei Gustl geht alles drunter und drüber, seine Frau erwischt ihn, als er mal wieder betrunken nach Hause kommt und zu allem Übel auch noch seinen besten Ochsen verspielt hat. Kein Wunder, denn sein Schutzengel hat sich ein paar Tage Urlaub gegönnt und ist nun entsetzt, was sein Schützling in seiner Abwesenheit alles angestellt hat. Er muss nun einiges einstecken, um seiner Position als Schutzengel wieder gerecht zu werden und Gustl wieder aus der Patsche zu helfen.

2004 – Die Kramer Res

Die Kramer-Res betreibt mit viel Liebe einen kleinen Kramerladen in dem schon von ihren Großelter ererbten Häuschen. All zu viel Geld lässt die Kundschaft zwar nicht da – die jüngere Bevölkerung kauft lieber im Supermarkt der nahen Kleinstadt ein – aber für die bescheidenen Ansprüche der Res reicht es. Vor allem aber ist der kleine Laden Umschlagplatz sämtlicher Neuigkeiten im Dorf, also ein allzeit beliebter Treffpunkt für einen kleinen Ratsch.
In dieser Idylle platz die Nachricht einer geplanten Autobahnzubringerstraße, ein ehrgeiziges Projekt des Bürgermeister Dollinger, dem leider ausgerechnet das Häuserl der Kramer-Res im Weg ist.
Nun beginnt der Kampf – einerseits von Seiten der Res und ihren treuen Kundinnen, zu denen auch die Mutter des Bürgermeisters gehört. Rudi, der die Res immer über die aktuellen Preise des Supermarktes informiert, hat sehr erfolgversprechende Ideen – andererseits kämpft der Bürgermeister verbissen für die Durchführung seiner Pläne. Als letztes Mittel steht dann eines Tages ein Bagger vor dem kleinen Garten der Res, doch als der Baggerführer von einer „Horde Kaffee schlüfernder Weiber“ umlagert wird, kapituliert er. Rudi ist es in letzter Minute gelungen, den Denkmalschutz auf den Plan zu rufen. Bei so viel Kampfesgeist müssten eigentlich die Pläne des Bürgermeisters durchkreuzt werden!
Auf jeden Fall endet die Geschichte ganz anders, als er sich das vorgestellt hat. Die Kramer-Res wollte zwar ihren kleinen Laden erhalten – doch für wen wohl?

2003 – Die drei Eisbären

In einem abgelegenen Bergwinkel liegt der Haldeneggerhof. Dort hausen die drei Brüder Peter, Pauli und Juliander – im Dorf nur bekannt als „Die drei Eisbären“, weil sie überhaupt kein Interesse am weiblichen Geschlecht zeigen. Nur die alte Wirtschafterin Veronika wird am Hof geduldet. Eines Abends finden die Brüder einen Säugling und einen Brief der Mutter vor ihrer Tür, mit der Bitte ihr Kind aufzunehmen. Das süße kleine Wesen verzaubert die drei Brüder sofort und so holen sie als Ziehmutter die junge Maralen auf den Hof. Schon bald hat die hübsche Magd allen drei eisernen Junggesellen gehörig den Kopf verdreht. Maralen verliebt sich in den jüngsten Bruder, aber Juliander ist der Schüchternste und so muss sie dem Glück tüchtig nachhelfen…