2018

s´trutzige Dirndl

von Veri Geisenhofer

 

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Der Jungbauer Ferdl soll nach Beendigung seines Studiums dem Wunsch seiner Eltern folgen und die reiche Lies heiraten. Doch er verliebt sich unglücklicher Weise in die Magd Mirl. Als diese das erfährt, verschwindet sie vom Hof. Der Stallbursche Michl stiftet indes allerlei Verwirrungen. Als dann die Mirl beim Brunntaler Bauern in den Dienst tritt, geschehen überraschende Wendungen in der Geschichte... Und ob die Liebe siegt, wer weiß...


2017

Am Wegweiser zum 7. Himmel

von Maximilan Vitus

 

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Zwei Landstreicher beherbergen in einer Winternacht eine halberfrorene Bauerntochter in einer Almhütte. Der eine der beiden Landstreicher träumt sich nun in die Rolle eines Bauernsohnes, der nach zwanzig Jahren seinen - außerehelichen - Vater findet, sich durch Fleiß und Tüchtigkeit auszeichnet und dem väterlichen Hof samt seiner schönen Braut übernimmt. Dieser Traum bildet den Inhalt der Haupthandlung. Im letzten Bild sieht man dann den Landstreicher in seiner kalten Almhütte erwachen. Von dem Traum bezaubert, schreitet er mit tausend guten Vorsätzen zur Arbeit in das Licht des jungen Alpenmorgens.

2016

D´Eisheiligen und die kalt´Sophie

von Georg Harrieder

 

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Ginerl, die junge Haidhof-Bäuerin hat durch den frühen Tod ihrer Eltern schon in jungen Jahren viel Arbeit und Verantwortung auf sich laden müssen. Die größten Sorgen aber bereiten ihr Großvater Pangraz und seine beiden Freunde Servaz und Bonifaz. Trotz ihres Alters sind die „Eisheilign“ immer noch arge Spitzbuben. Jemanden einen Streich spielen zu können, ist für sie eine kindliche Freude. Da hilft auch nicht die strenge Hand der gleichalterigen Hauserin Sophie. "Wenn nur ein gstandner Bauer den drei Hallodris die Leviten gehörig lesen würde.“ Aber der Wunsch Sophies geht nicht in Erfüllung. Trotz der vielen Heiratskandidaten, die allesamt von der Tochter des Krenweiberl - der Hochzeitsschmuserin, auf den Hof gebracht werden, denkt Ginerl nicht an den Ehestand – bis Vitus, der neue Jungknecht kommt... Aber auch mit diesem hat Ginerl so ihr rechtes Kreuz... Für den größten Wirbel am Haidhof sorgt schließlich der Auftritt einer Erbschleicherin...

2015

Die Ritter san los

von Ulla Kling

 

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Der Abschied des Dorf-Kaplans steht an!

Ihm zu Ehren will die Dorfgemeinde das Stück "Die Ritter san los" einstudieren und aufführen, weil doch der Herr Kaplan das Schauspiel so gerne hat. Der Dorfwirt Andreas Bichlhofer nimmt die Sache couragiert in die Hand, und fest hat er schon die weibliche Hauptrolle seiner Schankkellnerin Resi Daxlmoser versprochen. Resi hat schon immer ein heimliches Auge auf den Wirtssohn Florian. Der aber ist offiziell mit Afra, der Bürgermeisterstochter, verlobt, die nun ihrerseits Anspruch auf die weibliche Hauptrolle im "Ritterspiel" erhebt. Und schon ist das größte Schlammassel perfekt! Die Bäuerin Babett Daxlmoser, die Mutter der Schankkellnerin, und die Frau Bürgermeister geraten bei der Beratung darüber, wer nun besser geeignet sei, in heftige Rage und Eifersüchteleien. Beni Hupfbauer, ein häufiger Gast in der Wirtsstube vom Bichlhofer, der auch gerne als Nachtwächter mitspielen würde, amüsiert sich köstlich über den Kleinkrieg der beiden Frauen. Als sich bei den ersten Proben zeigt, dass die Rollen gar nicht so leicht sind und das Einüben der mittelalterlichen Texte gar manchem ziemliche Mühe bereitet, taucht zu allem Überfluss auch noch der Theaterstudent Wunibald Kneiferl auf, der alsbald ein Techtelmechtel mit der Bürgermeisterstochter Afra anfängt. Da mit einem Theaterwissenschaftler ja quasi ein Profi ins Haus schneit, übergibt Bichlhofer die Regie an Wunibald. Dadurch bessert sich die Situation nicht wirklich. Die Generalprobe bringt letztendlich in vielerlei Hinsicht Klarheit...


2014

Im Himmel gibt's koa Parlament

von Marianne Santl

 

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Im Hause Burgstaller ist die Harmonie beim Teufel.

Hans wurde gerade in den Landtag gewählt und ist nicht glücklich darüber. Er hat nur kandidiert, weil ihm seine Frau Jutta und sein Freund Alois keine Ruhe gelassen haben. Schön langsam muss er begreifen, dass sich nun sein ganzes Leben ändert und er für seine geliebte Landwirtschaft keine Zeit mehr haben wird. Seiner Frau ist die Karriere ihres Mannes schon längst zu Kopf gestiegen. Sie träumt von Konzerten und riesigen Empfängen. Da ist ihr natürlich die schlampige Magd Urschl ein Dorn im Auge. Am liebsten würde Jutta den Hof verkaufen und in eine Villa ziehen. Stress pur! Hans, der diesem Stress nicht gewachsen ist, bekommt schließlich einen Herzinfarkt und stirbt. Als Hans an der Himmelspforte ankommt, muss er erfahren, dass der Himmel momentan überfüllt ist. Er wird von Petrus als Engel auf die Erde zurückgeschickt mit der Aufgabe, seine machthungrige, geldgierige Frau zu bekehren. Falls ihm diese Aufgabe gelingt, darf er sofort ins Paradies. Auf der Erde angekommen, muss Hans feststellen, dass Jutta kein bisschen um ihn trauert. Im Gegenteil... Sie ist außer sich, weil er keine Lebensversicherung abgeschlossen hatte. Hans erscheint daraufhin seiner Jutta immer wieder im weißen Gewand und treibt sie damit fast in den Wahnsinn. Hilde, die Schwester von Hans, räuchert die Wohnung aus und Urschl spritzt kräftig Weihwasser, aber der Geist verschwindet nicht. Wird es Hans gelingen, seine Frau zu bekehren?


Larifarisieger 2014

Amerika hat den Oskar...

...wir den Larifari

 

Der bisherige Höhepunkt der Karriere unseres kleinen Theatervereins war die Verleihung und die Abholung der höchst dotierten Auszeichnung im bayerischen Amateur- Theaterverband. Alle zwei Jahre schlägt für Bayerns Amateurschauspieler eine große Stunde: Der „Larifari“ wird verliehen, der Oscar der Laienbühnen. Seinen Namen erhielt der kleine Kerl durch die Silben La, re, fa, die Töne des d-moll-Dreiklangs, die in der Musik wie auch im Theater eine geschlossene Harmonie vermitteln.
Reinhold Schäffer hatte die Idee, sich um diesen Preis zu bewerben. Umso größer war die Freude, als im Frühjahr die überraschende Mitteilung kam, den Preis gewonnen zu haben. Immerhin hatten sich 67 Theatergruppen aus allen Landesteilen um diese Trophäe beworben. Doch trotz der gewaltigen Konkurrenz überzeugten wir die Jury, die aus 5 Profis vom Theaterhandwerk bestand, mit unserem Theaterstück „Thomas auf der Himmelsleiter“.
So fuhren wir am 03.05.2014 aufgeregt mit unseren Partnern ins Allgäu, genauer gesagt nach Martinszell, um uns den Preis nach Hause zu holen. Bereits früh morgens um 8.00 Uhr begann die Anreise mit dem Bus, voll bepackt mit Requisiten und Kleidung, damit man pünktlich zum eingeteilten Probetermin vor Ort war. Nach dem Anreise-, Probe- und Verpflegungsstress begann um 19.00 Uhr der eigentliche Festakt in der Mehrzweckhalle des letztmaligen Preisgewinners.
Mit Witz und Charme wurden wir von der Moderatorin des Abends Claudia Lau angekündigt und anschließend mit einer hoch bewegenden Laudatio vom Landesspielleiter Herr Gerhard Berger vorgestellt. Es fielen Worte der höchsten Anerkennung, „dass dieses Stück in einer besonderen Art gespielt werden
muss, um sich von der Masse abzuheben“ – „der Altmühlbühne ist das gelungen“. Man sprach von einem sehr ausgeglichenem Essemble, das Lust und Freude am Spielen hat.
Vorgestellt mit einer Video-Collage und einer kurzen gespielten Szene aus unserem Stück von Kuno und Corinna, gingen wir mit Tränen der Rührung geschlossen auf die Bühne, um uns den Preis des Abends abzuholen. Nachfolgend wurden drei weitere Theaterbühnen in anderen Kategorien ausgezeichnet. Als der Heimatverein zum Abschluss noch eine Feuerschau im Freien vorführte, wurden wir gegen 23.00 Uhr offiziell verabschiedet.
Danach ging der Abend mit allen Preisgewinnern, den Jurymitgliedern und Laudatoren im Zwiegespräch ungezwungen weiter, bis wir dann in den frühen
Morgenstunden im Hotel eintrafen. Nach einer kurzen Nacht belohnten wir uns auf der Heimfahrt mit einem kleinen Abstecher zum Bodensee, wo wir den
vorherigen Tag noch einmal Revue passieren liesen. Erst auf der Rückfahrt wurde uns bewusst, welche große Auszeichnung wir hier mit nach Hause nehmen durften und welchen Stellenwert wir durch die Jurymitglieder erhielten.
Herr Berger, der Landesspielleiter des bayerischen Theaterverbandes behielt sich vor, für die nächste Aufführung eine Einladung zu bekommen.
All diese Ereignisse wollen uns Ansporn für die nächsten Jahre sein.

2014 gewannen wir mit unserem Stück "Thomas auf der Himmelsleiter" den bayrischen Amateurtheaterpreis


2013

Thomas auf der Himmelsleiter

von Maximilian Vitus

 

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Thomas, ein kleiner „Hans Sachs“ ist ein armer Dorfschuster und lebt rechtschaffen und in den ärmlichsten Verhältnissen zusammen mit seiner alten Haushälterin Kuni und seinem ebenso alten Gesellen Wastl. Seine Notlage wird noch gesteigert durch einen Zwangsräumungsbefehl seines Gläubigers, des reichen Ochsenbauern. In seiner Bedrängnis fährt Thomas nach München, um seine „Versl“ und „Theaterstückl“ bei Funk und Film an den Mann zu bringen, um seinen Verpflichtungen nachzukommen und die Zwangsräumung zu verhindern – aber leider ohne Erfolg. Mit Gott und der Welt im Hader, verbringt er die Nacht im Bahnhof, um dann wieder mit dem ersten Zug nach Hause zu fahren. Im übermüdeten Schlaf bemerkt er nicht, dass ihm seine Brieftasche gestohlen wird. Erst beim Erwachen entdeckt er das Fehlen derselben und so muss er nun mittellos den weiten Weg zu Fuß nach Hause gehen. Er marschiert schon einen ganzen Tag auf der Landstraße. Von einer fremden Dame, die ihn um Auskunft bittet, wird er dann im Wagen mit nach Hause genommen und kommt so bei Nacht und ohne von Kuni und Wastl bemerkt zu werden, an. Inzwischen wurde der Dieb beim Überqueren der Gleise in der Nähe von München von einem Zug tödlich überfahren. Aus den vorgefundenen gestohlenen Papieren wird der Tote als Thomas Nothaas identifiziert. Thomas, der von der Fremden durch Zufall die Abendzeitung erhält, liest mit Ergötzen von seinem Tod und kommt dann in seiner Not und Bedrängnis auf die Idee, tot zu bleiben – um leben zu können. Was sich nun daraus für Komplikationen ergeben und wie alles zu seinem Glück sich wendet, ist nicht nur geneigt, das Publikum zweieinhalb Stunden auf das köstlichste zu unterhalten, sondern es wird auch vom Schmunzeln bis zum befreienden Lachen führen.


2012

No amoi a Lausbua sei

von Franz Schaurer

 

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Ein in die Jahre gekommener Bauer sehnt sich nach der Zeit der Bubenstreiche zurück. Er hat einen riesigen Spaß daran, wenn es mit Hilfe einer gefundenen Böllerkanone recht kracht und er dadurch mit seinem Freund vom ganzen Dorf als Erfinder gefeiert wird. Den beiden fallen so allerlei weitere Streiche ein, die alle ganz schön in Atem halten.

2011/2012

Der Narrenzettel

von Julius Pohl

 

Bei den Kleinhäuslern Peter und Kathrin Nickel fehlt jedes Geld. Peter hat sich auch noch verkalkuliert und eine sauere Wiese vom Bauern Meller gekauft und dadurch seine Schulden vergrößert. Kein Wunder, dass das Leben mit Kathrin nicht mehr harmonisch ist. Letzter Ausweg ist eine Heirat der Tochter Rosl mit dem reichen Großbauernsohn. Trotzdem die Mutter meint, den Luxus „Liebe“ kann man sich nicht leistern, ist Rosl anderer Ansicht. Sie liebt ihren Maler, der stets im Sommer zum Urlaub kommt. Auch Vater Peter hat eine Schwäche für diesen Maler, und so geht eine heimliche Korrespondenz immer hin und her. Kathrin wird misstrauisch und ausgerechnet der Brief, den sie heimlich öffnet, bringt die Nachricht, dass das Los, welches der Maler und Peter gemeinsam kauften, den Hauptgewinn bringt. Kathrin fällt aus allen Wolken und sofort wird aus einer Bißgurn ein süßholzraspelndes Eheweib. Aber den Brief will sie ihrem Mann erst am nächsten Tag geben, um die Überraschung voll auszukosten. Peter trinkt an diesem Abend in der Wirtschaft zu viel, um seine Sorgen wegzuspülen. Da das Geld nicht mehr reicht, schenkt er das vermeintlich wertlose Los seinem Schuldner. Diese Verwicklungen steigern sich zu einer ungeheueren Turbulenz! Keiner kann ahnen, wer am Schluss der eigentliche Gewinner ist und wen Fortuna in ihre Arme schließt.


2010

Der keusche Josef
von Hannes Bauer
Josef lebt mit seinem Sohn Sepp und mit Anna, der Frau seines verstorbenen Bruders, unter einem Dach. Auf Grund ihres Nachnamens „Maier“ kommt es immer wieder zu Verwechslungen mit anderen „Maiers“. Diesmal hat es aber für Josef und dessen Freund Xaver fatale Folgen. Die beiden sind zu einer Taufe in die Stadt gefahren. Dort angekommen, verbringen sie aber den ganzen Tag in einer Weinstube. Wieder daheim, erzählen sie von der schönen Taufe, nicht wissend, dass diese gar nicht stattgefunden hat. Jetzt ist die Erklärungsnot gegenüber den beiden Damen groß. Als dann auch noch Anni, ein Mädchen, das sie in der Stadt kennengelernt hatten, mit Sack und Pack vor der Tür steht, wird es mehr als eng für die beiden...

2009

Verhexte Hex

von Ralph Wallner

 

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In einer unheimlich wirkenden Waldhütte lebt und haust die Buckl-Walli. Sie wird von den meisten Dorfbewohnern als Hexe gefürchtet, obwohl viele ihren Rat und ihre angebliche Zauberei in Anspruch nehmen.

Lorenz, Sohn des Großbauern und Bürgermeisters Bichlbauer, und Burgl, Ziehtochter des armen Kartoffelbauern Kilian, haben sich heimlich verliebt und suchen bei Walli Hilfe, denn eine Verbindung zwischen beiden Familien scheint undenkbar.

Der Dorfpfarrer hat gemeinsam mit dem Bürgermeister den Plan, aus dem Dorf einen Wallfahrtsort zu machen. Leider fehlt ihnen noch das benötigte Wunder, und eine Hexe im Wald ist hierfür eher störend.

Die hochnäsige Bichlbäurin und ihre neugierigen Nachbarinnen Kauerin und Moserin nehmen ebenso heimlich seit Jahren die Hilfe der Hexe in Anspruch. Die Neugier der beiden Dorfratschen geht allerdings soweit, dass sie versuchen, mit Wallis Besen in die Lüfte zu steigen.

Buckl-Walli will Kilian, der hohe Schulden hat, und Burgl helfen. Dafür lässt sie sich einen raffinierten Plan einfallen. Es ist Zeit für ihre größte und schwierigste "Hexerei".


2008

Der ledige Bauplatz

von Regina Rösch

 

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Die Familien von Karl-Otto Hufnagel und Hugo Koch haben ein großes Problem – ihre ledige „Tante Berta“. Laut Testament ihres Vaters müssen sie Berta solange bei sich im Haus behalten, bis diese einen Mann gefunden hat. Doch das ist nicht so einfach, denn Berta liebt Bier, Schnaps und Zigarren mehr als Wasser, Seife oder gar Arbeit.

Doch Männer sind für Berta sowieso nur ein lästiges Übel. Nach zähen und mit schlagkräftigen Argumenten geführten Verhandlungen fasst die Verwandtschaft schließlich den Entschluss, die Sache endgültig zu regeln und gibt eine Heiratsanzeige auf. Da mit Berta nun wirklich kein Staat zu machen ist, gibt es als Mitgift einen Bauplatz. Der Bauplatz zieht und bald melden sich die ersten Bewerber. Die Brautschau läuft natürlich nicht ohne Probleme, Verwicklungen und Verwechslungen ab, was vor allem der neue Aushilfspfarrer zu spüren bekommt. Dieser unterschreibt schließlich, im guten Glauben, ein Zimmer zu mieten, ahnungslos einen Eheverpflichtungsvertrag.

Aber kaum ist Berta unter größten Anstrengungen an den Mann gebracht, geschieht etwas völlig Unvorhersehbares. Der Nachbar Franz entdeckt auf Bertas Bauplatz eine Ölquelle und Berta gewinnt im Lotto. Jetzt ist guter Rat teuer. Karl-Otto und Hugo versuchen alles, um die „liebe Berta“ und ihr „schönes Geld“ zu behalten. Doch keiner hat mit Berta gerechnet, die nun selbst einen sehr reichen Heiratskandidaten präsentiert! Die Verwandten laufen zur Hochform auf. Sie versuchen mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln, zu retten, was zu retten ist. Am Ende gibt es nur für Berta ein Happy End, für den schlauen Karl-Otto und den Großteil der Verwandtschaft bleiben nur noch lange Gesichter.


2007

Da Rauberpfaff

von Peter Landstorfer

 

Ein Zufall verhilft dem Räuberhauptmann „Raubhauser Gust“ zu einem ungewollten Berufswechsel: Er wird zum neuen Pfarrer von Keitersberg! Die Rauberhur „Rothen Res“ wird zur Pfarrersköchin und sein Kumpane „Hetzinger Jackl“ raubt die geldigen Honoratioren des Dorfes aus, während die ahnungslos bei Gust in der Sonntagsmesse sitzen.

 

Schon bei der Begrüßung des neuen Pfarrers scheinen die Dorfbewohner von diesem Rollenwechsel nichts zu bemerken. Der Bürgermeister und der hiesige Bräu sind vom neuen Pfarrer begeistert, sie sehen in ihm ein Instrument ihrer Machtgier. Die Großbäuerin Severa Kupplinger versucht ihn als Kuppler zwischen ihrer etwas zurückgebliebenen Tochter Annamirl und dem Sohn vom Bräu zu missbrauchen. Für die Gemeinde sowie für die Siachlerin ist der neue Pfarrer wie geschaffen. Auch der Schlucker ist zufrieden, sein „Messweinabkommen“ mit dem alten Herrn Pfarrer hat weiterhin Bestand. Sogar der Dorfgendarm erweist sich mit seinem „kriminalistischen Instinkt“ als hilfsbereit, indem er dem Pfarrer einen möglichen Fluchtweg aufsperrt.

 

Nur mit dem Mesner hatten die drei nicht gerechnet, er hat die Kirche nämlich schon fürs Abendgebet aufgesperrt. Aber trotz einiger verständlicher Pannen beim Anlegen des Messgewandes oder während der Messe, kommt man Gust nicht auf die Schliche. Ganz im Gegenteil, im Beichtstuhl geht nun so manches Schwarzgeld in die kirchliche Obhut über. Langsam findet Gust an seiner neuen „Aufgabe“ Gefallen, denn er ist beliebt bei den Leuten und genießt deren Vertrauen. Nur einen konnte er nicht überzeugen, denn der ist dazu schon viel zu lange Mesner. Dass Gust nicht wie viele andere Rauber seiner Zeit gevierteilt wurde, verdankt er dem Umstand, dass auch der Mesner eigene Interessen zu seinem Vorteil vertritt...


2006

Der Deifi und die Kramerin

von Ulla Kling

 

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Der Dorfkramer Martl will sein zänkisches Eheweib Wally dem Teufel ausliefern, weil sie mit ihrer Boshaftigkeit das Glück seines Kindes aus erster Ehe zerstören will. Doch ein Rest von Liebe rettet Wally im letzten Moment!


2005

Der bayrische Protectulus

von Peter Landstorfer

 

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Bei Gustl geht alles drunter und drüber... Seine Frau erwischt ihn, als er mal wieder betrunken nach Hause kommt. Und zu allem Übel hat er noch seinen besten Ochsen verspielt. Kein Wunder, denn sein Schutzengel hat sich ein paar Tage Urlaub gegönnt und ist nun entsetzt, was sein Schützling in seiner Abwesenheit alles angestellt hat. Er muss nun einiges einstecken, um seiner Position als Schutzengel wieder gerecht zu werden und Gustl wieder aus der Patsche zu helfen.


2004

Die Kramer Res

von Ulla Kling

 

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Die Kramer-Res betreibt mit viel Liebe einen kleinen Kramerladen in dem schon von ihren Großelter ererbten Häuschen. All zu viel Geld lässt die Kundschaft zwar nicht da - die jüngere Bevölkerung kauft lieber im Supermarkt der nahen Kleinstadt ein - aber für die bescheidenen Ansprüche der Res reicht es. Vor allem aber ist der kleine Laden Umschlagplatz sämtlicher Neuigkeiten im Dorf, also ein allzeit beliebter Treffpunkt für einen kleinen Ratsch.
In dieser Idylle platz die Nachricht einer geplanten Autobahnzubringerstraße, ein ehrgeiziges Projekt des Bürgermeister Dollinger, dem leider ausgerechnet das Häuserl der Kramer-Res im Weg ist.
Nun beginnt der Kampf - einerseits von Seiten der Res und ihren treuen Kundinnen, zu denen auch die Mutter des Bürgermeisters gehört. Rudi, der die Res immer über die aktuellen Preise des Supermarktes informiert, hat sehr erfolgversprechende Ideen - andererseits kämpft der Bürgermeister verbissen für die Durchführung seiner Pläne. Als letztes Mittel steht dann eines Tages ein Bagger vor dem kleinen Garten der Res, doch als der Baggerführer von einer "Horde Kaffee schlüfernder Weiber" umlagert wird, kapituliert er. Rudi ist es in letzter Minute gelungen, den Denkmalschutz auf den Plan zu rufen. Bei so viel Kampfesgeist müssten eigentlich die Pläne des Bürgermeisters durchkreuzt werden!
Auf jeden Fall endet die Geschichte ganz anders, als er sich das vorgestellt hat. Die Kramer-Res wollte zwar ihren kleinen Laden erhalten - doch für wen wohl?


2003

Die drei Eisbären

von Maximilan Vitus

 

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In einem abgelegenen Bergwinkel liegt der Haldeneggerhof. Dort hausen die drei Brüder Peter, Pauli und Juliander - im Dorf nur bekannt als "Die drei Eisbären", weil sie überhaupt kein Interesse am weiblichen Geschlecht zeigen. Nur die alte Wirtschafterin Veronika wird am Hof geduldet. Eines Abends finden die Brüder einen Säugling und einen Brief der Mutter vor ihrer Tür, mit der Bitte ihr Kind aufzunehmen. Das süße kleine Wesen verzaubert die drei Brüder sofort und so holen sie als Ziehmutter die junge Maralen auf den Hof. Schon bald hat die hübsche Magd allen drei eisernen Junggesellen gehörig den Kopf verdreht. Maralen verliebt sich in den jüngsten Bruder, aber Juliander ist der Schüchternste und so muss sie dem Glück tüchtig nachhelfen...